Etappe 2: mehr als die Hälfte der Strecke geschafft!

 Erstaunt blicken wir auf die heutige Streckenbilanz, denn wir sind heute nur einen Km weniger gelaufen als gestern:

Zwar haben uns die letzten Kilometer viel Disziplin abverlangt, aber insgesamt hatten wir den 2. Tag letztes Jahr schlimmer in Erinnerung.
Ein Highlight auf dem heutigen Weg war die Ortschaft Golzheim, die auf der Karte recht unscheinbar wirkt, sich aber als überaus pilgerfreundlich erwies! 

Der erste Vorbote war die beschnitzte Pilgerbank, gefolgt von dem Willkommens-Schild am Ortseingang. Dann entdeckten wir ein Schild „Stempelnahme“ an einem ganz normalen Wohnhaus, wo uns tatsächlich eine sehr freundliche ältere Dame öffnete und den Pilgerstempel parat hatte. Eine zweite, ebenfalls „private“ Stempelstelle war am Ortsausgang ausgeschildert und wir wurden kurz danach sehr freundlich mit einem „Buon Camino“ – Schild verabschiedet.

Ansonsten führte der heutige Weg überwiegend durch Felder und ließ Raum für angeregte Gespräche. Hauptthema: die Kirche in Corona-Zeiten. Wie lassen sich neue Formate finden, die derzeit Verbotenes ersetzen? Was erwarten Menschen verschiedener Generationen heute von der Kirche? Merken sonst eifrige Kirchgänger, dass sie gut auf die altbekannten Formate verzichten können? Was bedeutet das für die Zeit nach den Einschränkungen? Ein sehr spannendes Gespräch mit einigen Ideen, manchen Sorgen und einer Bewusstwerdung, was wir von Kirche erwarten. 

Ein Kommentar

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